Weltreise 2020

Liebe Tierfreunde, ich bin gesund in Frankfurt gelandet und befinde mich in Quarantäne. Am 7.5.20 sehen wir uns dann vielleicht wieder in der Praxis. Herzliche Grüße Peter Nennstiel

Ich hoffe, Sie sind alle gesund und munter. 

Liebe Tierfreunde, der Hafen von Dubai wurde inzwischen geschlossen und MSC hat sich entschlossen ins Mittelmeer zu fahren. Noch liegen wir vor Australien und haben Lebensmittel und Treibstoff geladen. Wir sind alle gespannt wie es weiter geht. Heute ist der 28. März, uns geht es gut, wir sind alle gesund und auf dem Weg nach Hause.

Mit diesem Bild von der wunderschönen Oper in Sydney möchte ich diesen Blog beenden. Wir sind inzwischen an Melbourne vorbei auf dem Weg nach Dubai. Es ist völlig unklar wie sich die Situation in Europa verändern wird. Ich werde mich noch einmal melden wenn ich gut und hoffentlich gesund in Frankfurt angekommen bin. Ich hoffe die Bilder haben Ihnen gefallen. Ganz herzliche Grüße an meine beiden Schulklassen, die TF82 und die TF83. Eure Situation ist momentan auch sehr unsicher. Ich wünsche allen, dass sie gesund bleiben und diese Krise ohne Verluste überwinden.

Mit Verlassen der Hauptstadt von Neuseeland war unsere Weltreise mehr oder weniger zu Ende. Wir fuhren weiter nach Australien aber durften aufgrund der Coronasituatin nicht mehr vom Schiff. Die Nachricht kam sehr überraschend als wir uns schon auf einen Ausflug vorbereitet hatten. Wir hatten alle die Möglichkeit das Schiff zu verlassen durften aber nicht mehr zurück. In Sydney haben uns ca. 130 Gäste verlassen. In Melbourne haben uns ca. 300 Gäste verlassen. Jetzt besteht die nächste Möglichkeit in Dubai das Schiff zu verlassen. Leider verschlechtert sich die Situation täglich in Europa. Hier scheinen wir noch sicher vor dem Coronavirus zu sein.

Es gibt 5 Ozeane und über 75% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. 94% des gesamten Lebens auf der Welt ist aquatisch. Laut Forschern begann das Leben im Ozean vor etwa 3,5 Millionen Jahren. Heute beherbergt der Ozean die meisten dominanten Lebensformen. Zu diesen Lebensformen gehören die größte Struktur der Welt - das Great Barrier Rief und über 5000 Korallenarten. Und weil wir nur sehr wenig über die Ozeane und die darin vorkommenden Lebensformen wissen, sind die Möglichkeiten für großartige Entdeckungen weitreichend.

Der Milford Sound ist ein Fjord auf der Südinsel von Neuseeland. Eine der bekanntesten Touristenattraktionen des Landes und Weltnaturerbe der UNESCO. Wir biegen auf dem Weg nach Australien in den 14km langen wunderschönen Fjord. Vor uns befindet sich ein weiteres Kreuzfahrtschiff. Im Milford Sound. 1823 benannte der walisische John Grono den Fjord nach einer Küstenregion in Wales. Durch das Aufeinandertreffen der Australischen und der Pazifischen Platte sind die Neuseeländischen Alpen entstanden deren Teil die Berge des Milford Sounds sind.

Unser letzter Halt in Neuseeland ist Wellington. Die Hauptstadt von Neuseeland im Süden der Nordinsel hat etwas über 400.000 Einwohner. Wir fahren mit der Cable Car auf den Hausberg der Stadt und machen einen Spaziergang in den botanischen Garten. 

Eine Ente im wunderschönen Stadtpark von Napier

Unser dritter Halt in Neuseeland ist die kleine Stadt Napier. Sie wurde 1931 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört. Danach wurde sie im Art Deco Stil wieder aufgebaut. Hier im Bild das T&G Building.

Unser absolutes Highlight ist das polonesische SPA. Eine gepflegte Anlage mit vielen unterschiedlich temperierten Wasserbecken mit Blick in die wunderschöne Natur Neuseelands. Den schwefligen Geruch des Wassers nehmen wir gerne hin, da es aufgrund seines Gehaltes an Mineralien vielfältige therapeutische Eigenschaften haben soll.

Unser zweiter Halt in Neuseeland ist Tauranga. Tauranga ist ein wunderschönes lebendiges Städtchen an der Ostküste der Nordinsel von Neuseeland. Wir fahren mit New Zealand Discovery Tours nach Rotorua. Hier gibt es ein Maoridorf in welchem es überall dampft und brodelt. Die Hauptattraktion ist ein Warmwassergeysir.

Ein wunderschönes altes Theater aus den 20ger Jahren des letzten Jahrhunderts mit über 2700 Sitzplätzen.

Der Sky Tower in Auckland wurde im März 1997 eröffnet. Er ist mit 328m das höchste Gebäude Neuseelands. Eine Attraktion ist der Sprung von der höchsten Beobachtungsplattform. Es ist ein drahtseilgeführter Sprung bei dem der Springer durch ein programmgesteuertes Drahtseil abgebremst wird um die Gefahr zu reduzieren.

Wir sind in Neuseeland! Unser erster Halt ist Auckland, die größte Stadt Neuseelands mit 1,4 Millionen Einwohnern.Die Stadt macht einen modernen, sauberen, sympathischen und lebenswerten Eindruck. Auckland ist auf den unterschiedlichen Listen der Städte mit der größten Lebensqualität unter den besten 10. Wir gehen in das Auckland-Museum und auf den von allen Seiten sichtbaren Sky-Tower. Im Umland der Stadt gibt es 53 inaktive Vulkane. Große Teile Neuseelands stehen unter dem Einfluss des Pazifischen Feuerrings, so auch die Stadt Auckland. Der pazifische Feuerring beschreibt eine Line von Vulkanen um den Pazifischen Ozean. Er zieht sich über 40.000 km südlich von Neuseeland nach Norden bis er nach Osten Richtung Papua Neuguinea und weiter nach Norden an den Philippinen und Japan vorbei bis Süd Korea. Hier biegt er ab Richtung Osten bis nach Kanada. Dort folgt er der Westküste Nordamerikas bis nach Feuerland im Süden Südamerikas. Auf dieser gesamten Strecke gibt es extrem viele Vulkane.

Auf die Cook Islands kommen wir an einem Sonntag. Die Menschen fahren in die Kirche ganz in weiß im Auto oder auf dem Motorrad.

Wir entfernen uns vom schönsten Strand der Insel und freuen uns über den zweitschönsten Strand ganz für uns alleine.

Wir erreichen den Hafen von Avatiua auf Rarotonga, der größten der 15 Cook Islands. Rarotonga ist bekannt für seltene Vögel, bunte Märkte und weiße Strände. Wir werden von freundlichen Einwohnern mit Blumenketten und Blumen im Haar begrüßt. Im Zentrum der Insel sehen wir grüne Berge, wenige hundert Meter hoch. Eine Straße führt um die ganze Insel. Wir nehmen den öffentlichen Bus, der jede Stunde im Uhrzeigersinn und ebenso gegen den Uhrzeigersinn um die Insel fährt. Die Highlights der Insel sind die wunderschönen Strände mit ihren Korallen und den bunten Fischen und ihre Einwohner. Der bekannteste Strand ist die Muri-Lagune. Durch die kleinen vorgelagerten Inseln fühlt man sich wie im Paradies.

Dieses ist die wunderschöne Nachbarinsel Moorea.

Der Pazifische Ozean ist der größte Ozean der Welt voller Überraschungen. Er ist großen Belastungen wie Kliimawandel, Überfischung und Plastikverschmutzung ausgesetzt. Er erstreckt sich über 60 Millionen Quadratmeilen von Kalifornien nach China und ist teilweise über 5000 Meter tief. Selbst wenn wir alle Landmassen der Erde zusammenfügen ist der Pazifische Ozean immer noch größer. Wir durchqueren den Pazifischen oder auch stillen Ozean von Osten nach Westen, von der Westgrenze Perus zur Ostgrenze Neuseelands. 

Rechts im Bild sehen Sie eine Brotfrucht. Brotfruchtbäume begegnen uns auf allen Inseln im südlichen Pazifik. Es gibt eine alte Geschichte zur Brotfrucht.: Die berühmte Meuterei auf der Bounty war durch die Brotfrucht bedingt: Lt. William Bligh bekam 1787 von König Georg III. den Auftrag, Stecklinge des Brotfruchtbaums von Tahiti zu den Westindischen Inseln zu bringen. Sie sollten als preiswertes Nahrungsmittel für die Sklaven auf den dortigen Zuckerrohrplantagen dienen. Die Matrosen der Bounty waren jedoch nicht nur empört, weil das kostbare Trinkwasser am Schiff zur Bewässerung der Stecklinge verwendet werden musste, sondern sehnten sich auch nach den Frauen Tahitis zurück. Nach der Meuterei warfen sie die Fracht über Bord.

180 Inseln bilden Französisch Polinesien. Die Hauptinsel ist Tahiti mit der Hafenstadt Papeete die Heimatstadt der Perle. Robert Wan, der offensichtlich erfolgreichste Perlenproduzent stellt in seinem eigenen Perlenmuseum die größte schwarze Perle aus. Er hat die Technik entwickelt wie Perlen in unterschiedlichen Farben entstehen. Die Muschel, die die Perle bildet wird geöffnet und eine Kunstperle mit Bestandteilen von anderen Muscheln werden eingefügt. Die anderen Muscheln sind für die unterschiedlichen Farben verantwortlich. Tahiti, das von Kapitän James Cook im 18. Jahrhundert entdeckt wurde, wurde vom französischen Künstler Paul Gauguin oft auf Gemälden festgehalten.

Wir fahren in die Nähe der Pitcairn Insel, einer isolierten Vulkaninsel im südzentralen Pazifik, 2170km südöstlich von Tahiti. Es ist die einzige bewohnte Insel des britischen Überseegebietes Pitcairn, Henderson, Ducie und Oeno Islands, das allgemein als Pitcairn Islands bezeichnet wird. Das Klima ist subtropisch und der Boden fruchtbar. Henderson Island, ein von Menschen fast unberührtes Korallenatoll, gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das britische Schiff HMS Swallow fand die Inseln 1767 und sein Kapitän Philip Carteret nannte sie Pitcairn nach dem Seemann, der sie zum ersten mal sah. Hier wohnen 50 Menschen. Sie stammen von den Meuterern des britischen Schiffs  HMS Bounty und ihren tahitianisch-polinesischen Gemahlinnen ab. 30 Bewohner kamen zu uns an Bord um Souvenirs zu verkaufen. Neben in Bangladesch hergestellten T-Shirts verkauften sie wunderschöne aus Holz geschnitzte Figuren, Schmuck, Magnete, Holzschalen und Postkarten.

Der Blick dieser steinernen Moai richtet sich mit wenigen Ausnahmen nach Innen zur Insel. Einige tragen typische männliche Kopfbedeckungen der damaligen Zeit. Die kleinsten Moai sind etwa 2,5 Meter hoch, während die größten bis zu 10 Metern hoch und etwa 80 Tonnen schwer sind. Die Osterinsel ist 3500 km von Chile entfernt.

Hier im Bild, die der Osterinsel vorgelagerte Vogelinsel. Orongo war der Ort des Vogelmannkults. Die Bevölkerung der Osterinsel hatte beschlossen, dass jeder die Chance auf eine temporäre Herrschaft bekommen sollte. Somit fand jedes Jahr ein Wettbewerb statt. Zuerst mussten die Bewerber die 300 m hohe Felswand herunter klettern und zur 1,5 km entfernten Vogelinsel schwimmen. Dort mussten sie den dort brütenden Rußseeschwalben ein Ei entwenden und dieses zurück auf die Osterinsel bringen. Wer das zuerst beendete hatte die Führungsrolle für ein Jahr.

Hanga Roa (große Bucht in der polinesischen Sprache) ist der Hauptort, der Hafen und die Hauptstadt der Osterinsel, einer Provinz Chiles. Hanga Roa liegt im südlichen Teil der Westküste der Insel zwischen zwei erloschenen Vulkanen. Der Vulkan Terevaka ist der größte, höchste und jüngste der 3 wichtigsten erloschenen Vulkane, die die Insel bilden. Am Ostersonntag 1772 entdeckte der Niederländer Jacob Roggeveen die Osterinseln. Die 3.300 Einwohner der Insel leben einen ruhigen und isolierten Lebensstil. Im Bereich der Hauptstraße von Hanga Roa befinden sich Handwerksläden, Restaurants, Clubs und Hotels. Der größte Teil der Insel besteht aus einem großen Nationalpark. Hier finden sich hunderte große Steinblöcke aus vulkanischem Tuff mit großen Gesichtern. Sie sind überall auf der Insel vorhanden und wurden als Wächter und als Symbole des Wohlstandes der Bewohner gebaut. Auf dem Flughafen der Osterinsel gibt es eine sehr lange 3,3 Kilometer lange Rollbahn, die von den Amerikanern als Notlandebahn für das Space Shuttle gebaut wurde.

Arica ist die nördlichste Stadt Chiles. Wir befinden uns in der Atacamawüste. der trockensten Wüste der Welt. 

Das neue Santiago unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht wirklich von anderen modernen Städten. Im Hintergrund sind durch den Dreck der Stadt nur schemenhaft die Anden zu erkennen. Die Anden sind die längst Bergkette der Welt. Sie ziehen vom Norden Kolumbiens bis in den Süden Patagoniens. In dieser Bergkette gibt es über 200 Vulkane und 7 mal so viel Eis wie in den Alpen.

Auf der Plaza Major von Santiago.

Dir Kathedrale von Santiago ist von innen noch viel beeindruckender als von außen.

Unweit von Valparaiso liegt die Hauptstadt Chiles Santiago. Wir fahren mit dem Bus nach Santiago und sind begeistert von der Architektur im historischen Teil der Stadt. 

Staßenmalerei und Graphities finden sich in der ganzen Stadt.

Ein kleines Museum in oberen Bereich der Stadt.

Valparaiso ist Chiles wichtigste Hafenstadt und Militärstützpunkt. Die Stadt ist bekannt für seine bunten Häuser und historischen Aufzüge, die die Bewohner in die höhergelegenen Teile der Stadt bringen. Leider spüren wir die Unruhen immer deutlicher. Die Chilenen sind mit Recht unzufrieden. Die Schulausbildung, das Gesundheitssystem und die Renten werden vernachlässigt. Die Universitäten sind teuer. 

Im Hafen von Puerto Montt werfen die Fischer die Fischabfälle ins Meer und einige Seehunde sind sehr dankbar.

Puerto Montt ist eine vom Fischfang dominierte Stadt. In der näheren Umgebung befinden sich große Lachsfarmen. Neben dem chilenischen Markt wird hauptsächlich der amerikanische Markt mit Lachs beliefert. Der Arbeitsmarkt beschäftigt neben Chilenen auch Venezolaner und seit ein paar Jahren auch Menschen aus Haiti. Noch gibt es genug Arbeit für alle. Der Vulkan Osorno ist ein Wahrzeichen von Puerto Montt.

Wir sind auf dem Weg nach Puerto Montt. Der Kapitän macht zur Freude aller einen Abstecher in den Darwin-Kanal und wir bekommen einen traumhaften Gletscher zu sehen. Auch hier ist der Klimawandel ein Thema.

Hier strandeten im letzten Jahrhundert viele Deutsche. Die gut erhaltene Kolonialarchitektur erfreut uns. Wir besuchen ein Museum und wandern durch die kleine Stadt.

Wir bewegen uns nach dem durchqueren der Magelanstraße (benannt nach Ferdinand Magelan) auf der pazifischen Seite Südamerikas nach Norden. Unser erster chilenischer Halt ist Punta Arenas.

Der südlichste Leutturm der Welt vor traumhafter Kulisse.

Eine Insel im Beagle-Kanal mit Magelan- und Eselspinguinen.

Wir machen einen Ausflug durch den Beagle-Kanal mit einem Katamaran. Bei traumhaftem Wetter begegnen wir Kormoranen, Pinguinen uns Seelöwen.

Auf dem Weg durch den Beagle-Kanal (der nach dem Schiff von Charles Darvin benannt wurde) kommen wir nach Ushuaia. Ushuaia, die noch südlichste Stadt der Welt. Auf der Südseite des Beagle-Kanals gibt es ein chilenisches Dorf namens Puerto Williams. Es wächst von Jahr zu Jahr und wird irgendwann die südlichste Stadt der Welt werden. Noch feiert sich Ushuaia in Argentinien als diese südlichste Stadt. Lange haben die Argentinier hier ihre Schwerverbrecher entsorgt. Das Highlight der Stadt ist ein altes Gefängnis, welches heute ein Museum ist. Neben der Kriminalgeschichte finden wir Fotos, Bilder und weitere Hinweise auf den Tango.

Seelöwen so weit wir schauen können. Besonders freuen wir uns über die vielen Babys.

Auf dem Weg begegnen uns Guanakos. Sie gehören zur Kamelfamilie und sind den Lamas sehr ähnlich. Hier leben sie wild und dürfen nicht gejagt werden. In Argentinien gibt es Farmen, die ihre Wolle und das Fleisch verarbeiten.

Puerto Madryn wurde 1850 von Auswanderern aus Wales in England gegründet. Der argentinische Staat schenkte ihnen das Land. Weil ihr Hof in Wales "Madryn" hieß, nannten sie die Stadt und den Hafen danach. Wir machen einen Ausflug auf die Halbinsel Valdés. Die ganze Halbinsel ist ein großer Nationalpark. Das Highlight sind Magelanpinguine, Seelöwen und ein paar Seeelefanten.

Wir sind auf dem Weg nach Patagonien, der Südspitze Südamerikas. Die Einwohner Patagoniens schützten sich vor der Kälte mit Fellschuhen aus Guanakofell. Auf dem Kopf trugen sie Federschmuck. Sie waren im Durchschnitt 20cm größer als die Spanier, die Mitte des 19. Jahrhunderts das Land entdeckten. Weil sie den Spaniern wie Riesen vorkamen, nannten es die Spanier das Land der Riesen (Patagon) Patagonien. Wir erreichen die Stadt Puerto Madrin. Sie wurde 1850 von Auswanderern aus Wales gegründet.

In der Buchhandlung war leider das Café geschlossen.

Ein Tourist auf dem Hauptplatz von Montevideo. Im Hintergrund ein Militärmuseum.

Der stürmische Atlantische Ozean vor Montevideo.

Im Hafen von Montevideo

Nach zwei Megahauptstädten wie Rio de Janeiro und Buenos Aires kommen wir in die kleine überschaubare Hauptstadt Montevideo von Uruguay. Wir werden von sehr freundlichen Taxifahren begrüßt, beschließen aber zu Fuß die Stadt zu erkunden.

Ein wunderschönes Einkaufszentrum in kolonialen Zentrum der Stadt. Las Galerías Pacífico verbinden geniale Architektur mit Kunst und Einkaufsmöglichkeiten.

Der städtische Teil des Hafens mit dem modernen Buenos Aires im Hintergrund.

Casa Rosada der Regierungssitz im Zentrum der Plaza Mayo von Buenos Aires.

Der Tango verkauft sich gut. Trotz hoher Temperaturen tanzen die Argentinier Tango auf der Straße und lassen sich für ein paar Pesos mit Touristen fotografieren.

Buenos Aires, die Hauptstadt von Argentinien beeindruckt mit ihrer Architektur und dem fast überall gegenwärtigen Tango. Die zwei Bilder sind aus dem Künstlerviertel La Boca. Argentinien hat keine Sklavenvergangenheit wie Brasilien. Hier finden wir keine schwarze Bevölkerung. Buenos Aires ist sehr sauber und aufgeräumt. Auch hier gibt es Polizisten an allen Ecken. Die Bevölkerung scheint etwas weniger glücklich als in Brasilien. Am Abend gehen wir in das Café de los Angelitos und sehen eine beeindruckende Tangoshow. Das Café ist ein altes Theater mit einem Restaurant. Zuerst essen wir zu Abend und anschließend öffnet sich der Vorhang. 7 Männer und Frauen präsentieren die Geschichte des Tangos zu Livemusik eines kleinen Tangoorchesters. 

Beim Abschied von Rio haben wir einen wunderschönen Blick auf die Zollinsel und in Hintergrund der Zuckerhut. Auch in Rio haben wir nur gute Erfahrungen mit sehr freundlichen Menschen aller Hautfarben gemacht.

Im Hafen finden wir den eindrucksvollen Bau des Museu do Amanha von dem bekannten Architekten Santiago Calatrava.

Vom Zuckerhut schauen wir auf Rio. Links oben im Bild sehen wir die Copacabana, den wahrscheinlich berühmtesten Strand der Welt.

Und hier die moderne Kathedrale des heiligen Sebastian von Rio, erbaut von 1964 bis 1979. Sie hat 5000 Sitzplätze und 20.000 Stehplätze. Von außen sieht sie aus wie eine große moderne Pyramide. 

Bei unserem Spaziergang durch die Stadt finden wir die Candelaria Kirche. Sie beeindruckt mit Bänken aus verbundenen Ledersitzen und einem eindrucksvoll verzierten Deckengewölbe. Diese Kirche ist ein Geschenk einer wohlhabenden französischen Familie aus dem 19. Jahrhundert.

In der prächtigen Bucht von Guanabara liegt Rio de Janeiro. Als André  Goncalves im Januar 1552 hier ankam, dachte es es handele sich um eine Flussmündung. Deshalb benannte er den Ort nach dem "Januar-Fluss", Rio de Janeiro auf Portugisisch. Durch das gefunden Gold wurde aus Rio schnell eine einflussreiche Stadt. Später kam der der Reichtum durch den Anbau von Kaffee. Bei unsrem Spaziergang über die Copacabana lernten wir, das der Name von einer kleinen Stadt an der Grenze von Peru und Bolivien stammt.

Die hübschen brasilianischen Frauen tragen stolz ihre farbenfrohen Trachten und freuen sich über ein kleines Trinkgeld. 

Die barocke Kirche im Hintergrund ist innen fast komplett vergoldet.

Auf der Straße wir uns alle 5 Minuten Wasser zum Kaufen angeboten. Die Menschen sind alle sehr freundlich. Wenn wir freundlich ablehnen etwa zu kaufen bekommen wir immer ein Lächeln.

Salvador, die Hauptstadt des Staates Bahia in Brasilien war der erste Haupthafen und die Hauptstadt des kolonialen Brasiliens für mehr als 2 Jahrhunderte. Die Stadt liegt zwischen tropischen Hügeln und den Stränden. Sie wurde auf zwei Ebenen gebaut. Im Hafen finden wir Festungen, Warenhäuser und die Markthalle. In der Oberstadt, die wir über einen wunderschönen historischen Aufzug erreichen finden wir Wohnhäuser, Administration und wunderschöne koloniale Kirchen.

Jetzt geht es über den Atlantik und über den Äquator Richtung Brasilien.

Die Kapverdischen Inseln liegen auf einem vulkanischem Archipel vor der Westküste Afrikas. der offizielle Name ist Republik Cobo Verde und die offizielle Sprache ist Portugisich. Vor der Ankunft der Portugiesen im Jahre 1456 waren die Kapverdischen Inseln unbewohnt. Mindelo auf der Insel Sao Vicente hat etwas von Afrika. Die Bevölkerung ist überwiegend schwarz. Alle sind freundlich. Wir machen einen tollen Spaziergang durch die Stadt.

Der Fischerhafen von Mindelo

Guten Morgen, wir freuen uns auf Mindelo auf den Kap Verden

In einem Traumhaft schönen Park steht der Monte Palace.

Eine lange Tradition und gute Einnahmequelle für die einheimische Bevölkerung ist das Holzschlittenfahren über eine spiegelglatte Straße.

Unser nächster Halt ist Madeira. Wir liegen im Hafen von Funchal. Geplant ist ein Ausflug zur zweithöchsten Steilküste (530m) der Welt. Die höchste Steilküste befindet sich in Hawai. Anschließend wollen wir mit der "Teleferico do Funchal" auf den Stadtberg und uns den Monte Palace anschauen.

Unweit vom Torre de Belem steht das Seefahrerdenkmal von Heinrich dem Seefahrer und einigen anderen erfolgreichen Seefahrern. Wir erfuhren, das Heinrich der Seefahrer nie zur See fuhr. Er wusste viel über die Seefahrt und hat sein Wissen erfolgreich weitergegeben. Zu unserer Überraschung gab es auf unserem Weg noch eine wunderschöne Kirche mit einem Kloster.

Leider ist hier das Wetter nicht so schön. Hier steht der "Torre de Belem" auf dem Plan. Wir kaufen ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und fahren zum Stadtrand.

Unsere nächste Station war Lissabon. Wir kamen etwas verspätet an weil auf der Höhe von Valencia ein Hubschrauber kam und einen akut erkrankten Gast in das nächste Krankenhaus ausflog.

Das Krankenhaus San Pau zwischen 1902 und 1930 erbaut und in den 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts renoviert. Seit 1997 ist es Weltkulturerbe der UNESCO.

Unsere zweite Station war Barcelona. Wir entschieden uns für den Hopp on Hopp off-Bus und hatten als wichtigstes Ziel die größte Jugendstilanlage, eine alte Klinik im Norden von Barcelona.

Es geht weiter Richtung Westen nach Barcelona.

Marseille eine wunderschöne Stadt am Mittelmeer. Die Kathedrale auf dem Berg ist das Wahrzeichen der Stadt. Wir kamen bei traumhaftem Wetter im Hafen an. Auf unserem Plan stand die Kathedrale und das Palais Long Champ.

Erst einmal eine große Entschuldigung. Das Internet hier an Bord ist leider viel schlechter als erwartet. Dies und das umfangreiche Programm sind der Grund für den späten Start meines Blogs. Ich hoffe Sie haben die Geduld gehabt und haben jetzt ein wenig Freude beim Lesen und schauen.


Dezember 2019

Auch die Visa sind erstanden. Das Visum für Indien war eine kleine Herausforderung. Passbilder mit weißem Hintergrund ohne Schatten und exakt 2 mal 2 inch groß. Glücklicherweise habe ich etwas Erfahrung in der Bearbeitung von Bildern. Das mit der Vertretung in der Praxis hat leider nicht funktioniert. Die Praxis wird vom 1. Februar bis zum 10. Mai geschlossen sein. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Ich verspreche, dass ist meine erste und letzte Weltreise. Unsere Notfallapotheke ist größer geworden als gedacht. Die Berichte über ärztliche Versorgung auf dem Schiff haben mich beunruhigt. Ich habe das große Internet-Paket gebucht um nicht ganz von der Außenwelt (Heimat) abgeschlossen zu sein.