Weltreise 2020

Arica ist die nördlichste Stadt Chiles. Wir befinden uns in der Atacamawüste. der trockensten Wüste der Welt. 

Das neue Santiago unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht wirklich von anderen modernen Städten. Im Hintergrund sind durch den Dreck der Stadt nur schemenhaft die Anden zu erkennen. Die Anden sind die längst Bergkette der Welt. Sie ziehen vom Norden Kolumbiens bis in den Süden Patagoniens. In dieser Bergkette gibt es über 200 Vulkane und 7 mal so viel Eis wie in den Alpen.

Auf der Plaza Major von Santiago.

Dir Kathedrale von Santiago ist von innen noch viel beeindruckender als von außen.

Unweit von Valparaiso liegt die Hauptstadt Chiles Santiago. Wir fahren mit dem Bus nach Santiago und sind begeistert von der Architektur im historischen Teil der Stadt. 

Staßenmalerei und Graphities finden sich in der ganzen Stadt.

Ein kleines Museum in oberen Bereich der Stadt.

Valparaiso ist Chiles wichtigste Hafenstadt und Militärstützpunkt. Die Stadt ist bekannt für seine bunten Häuser und historischen Aufzüge, die die Bewohner in die höhergelegenen Teile der Stadt bringen. Leider spüren wir die Unruhen immer deutlicher. Die Chilenen sind mit Recht unzufrieden. Die Schulausbildung, das Gesundheitssystem und die Renten werden vernachlässigt. Die Universitäten sind teuer. 

Im Hafen von Puerto Montt werfen die Fischer die Fischabfälle ins Meer und einige Seehunde sind sehr dankbar.

Puerto Montt ist eine vom Fischfang dominierte Stadt. In der näheren Umgebung befinden sich große Lachsfarmen. Neben dem chilenischen Markt wird hauptsächlich der amerikanische Markt mit Lachs beliefert. Der Arbeitsmarkt beschäftigt neben Chilenen auch Venezolaner und seit ein paar Jahren auch Menschen aus Haiti. Noch gibt es genug Arbeit für alle. Der Vulkan Osorno ist ein Wahrzeichen von Puerto Montt.

Wir sind auf dem Weg nach Puerto Montt. Der Kapitän macht zur Freude aller einen Abstecher in den Darwin-Kanal und wir bekommen einen traumhaften Gletscher zu sehen. Auch hier ist Klimawandel ein Thema.

Hier strandeten im letzten Jahrhundert viele Deutsche. Die gut erhaltene Kolonialarchitektur erfreut uns. Wir besuchen ein Museum und wandern durch die kleine Stadt.

Wir bewegen uns nach dem durchqueren der Magelanstraße (benannt nach Ferdinand Magelan) auf der pazifischen Seite Südamerikas nach Norden. Unser erster chilenischer Halt ist Punta Arenas.

Der südlichste Leutturm der Welt vor traumhafter Kulisse.

Eine Insel im Beagle-Kanal mit Magelan- und Eselspinguinen.

Wir machen einen Ausflug durch den Beagle-Kanal mit einem Katamaran. Bei traumhaftem Wetter begegnen wir Kormoranen, Pinguinen uns Seelöwen.

Auf dem Weg durch den Beagle-Kanal (der nach dem Schiff von Charles Darvin benannt wurde) kommen wir nach Ushuaia. Ushuaia, die noch südlichste Stadt der Welt. Aus der Südseite des Beagle-Kanals gibt es ein chilenisches Dorf namens Puerto Williams. Es wächst von Jahr zu Jahr und wird irgendwann die südlichste Stadt der Welt werden. Noch feiert sich Ushuaia in Argentinien als diese südlichste Stadt. Lange haben die Argentinier hier ihre Schwerverbrecher entsorgt. Das Highlight der Stadt ist ein altes Gefängnis, welches heute ein Museum ist. Neben der Kriminalgeschichte finden wir Fotos, Bilder und weitere Hinweise auf den Tango.

Seelöwen so weit wir schauen können. Besonders freuen wir uns über die vielen Babys.

Auf dem Weg begegnen uns Guanakos. Sie gehören zur Kamelfamilie und sind den Lamas sehr ähnlich. Hier leben sie wild und dürfen nicht gejagt werden. In Argentinien gibt es Farmen, die ihre Wolle und das Fleisch verarbeiten.

Puerto Madryn wurde 1850 von Auswanderern aus Wales in England gegründet. Der argentinische Staat schenkte ihnen das Land. Weil ihr Hof in Wales "Madryn" hieß, nannten sie die Stadt und den Hafen danach. Wir machen einen Ausflug auf die Halbinsel Valdés. Die ganze Halbinsel ist ein großer Nationalpark. Das Highlight sind Magelanpinguine, Seelöwen und ein paar Seeelefanten.

Wir sind auf dem Weg nach Patagonien, der Südspitze Südamerikas. Die Einwohner Patagoniens schützten sich vor der Kälte mit Fellschuhen aus Guanakofell. Auf dem Kopf trugen sie Federschmuck. Sie waren im Durchschnitt 20cm größer als die Spanier, die Mitte des 19. Jahrhunderts das Land entdeckten. Weil sie den Spaniern wie Riesen vorkamen, nannten es die Spanier das Land der Riesen (Patagon) Patagonien. Wir erreichen die Stadt Puerto Madrin. Sie wurde 1850 von Auswanderern aus Wales gegründet.

In der Buchhandlung war leider das Café geschlossen.

Ein Tourist auf dem Hauptplatz von Montevideo. Im Hintergrund ein Militärmuseum.

Der stürmische Atlantische Ozean vor Montevideo.

Im Hafen von Montevideo

Nach zwei Megahauptstädten wie Rio de Janeiro und Buenos Aires kommen wir in die kleine überschaubare Hauptstadt Montevideo von Uruguay. Wir werden von sehr freundlichen Taxifahren begrüßt, beschließen aber zu Fuß die Stadt zu erkunden.

Ein wunderschönes Einkaufszentrum in kolonialen Zentrum der Stadt. Las Galerías Pacífico verbinden geniale Architektur mit Kunst und Einkaufsmöglichkeiten.

Der städtische Teil des Hafens mit dem modernen Buenos Aires im Hintergrund.

Casa Rosada der Regierungssitz im Zentrum der Plaza Mayo von Buenos Aires.

Der Tango verkauft sich gut. Trotz hoher Temperaturen tanzen die Argentinier Tango auf der Straße und lassen sich für ein paar Pesos mit Touristen fotografieren.

Buenos Aires, die Hauptstadt von Argentinien beeindruckt mit ihrer Architektur und dem fast überall gegenwärtigen Tango. Die zwei Bilder sind aus dem Künstlerviertel La Boca. Argentinien hat keine Sklavenvergangenheit wie Brasilien. hier finden wir keine schwarze Bevölkerung. Buenos Aires ist sehr sauber und aufgeräumt. Auch hier finden wir Polizisten an allen Ecken. Die Bevölkerung scheint etwas weniger glücklich als in Brasilien. Am Abend gehen wir in das Café de los Angelitos und sehen eine beeindruckende Tangoshow. Ein altes Theater mit einem Restaurant. Zuerst essen wir zu Abend und anschließend öffnet sich der Vorhang. 7 Männer und Frauen präsentieren die Geschichte des Tangos zu Livemusik eines kleinen Tangoorchesters. 

Beim Abschied von Rio haben wir einen wunderschönen Blick auf die Zollinsel und in Hintergrund der Zuckerhut. Auch in Rio haben wir nur gute Erfahrungen mit sehr freundlichen Menschen aller Hautfarben gemacht.

Im Hafen finden wir den eindrucksvollen Bau des Museu do Amanha von dem bekannten Architekten Santiago Calatrava.

Und hier die moderne Kathedrale des heiligen Sebastian von Rio, erbaut von 1964 bis 1979. Sie hat 5000 Sitzplätze und 20.000 Stehplätze. Von außen sieht sie aus wie eine große moderne Pyramide. 

Bei unserem Spaziergang durch die Stadt finden wir die Candelaria Kirche. Sie beeindruckt mit Bänken aus verbundenen Ledersitzen und einem eindrucksvoll verzierten Deckengewölbe. Diese Kirche ist ein Geschenk einer wohlhabenden französischen Familie aus dem 19. Jahrhundert.

In der prächtigen Bucht von Guanabara liegt Rio de Janeiro. Als André  Goncalves im Januar 1552 hier ankam, dachte es es handele sich um eine Flussmündung. Deshalb benannte er den Ort nach dem "Januar-Flusss", Rio de Janeiro auf Portugisisch. Durch das gefunden Gold wurde aus Rio schnell eine einflussreiche Stadt. Später kam der der Reichtum durch den Anbau von Kaffee. Bei unsrem Spaziergang über die Copacabana lernten wir, das der Name von einer kleinen Stadt an der Grenze von Peru und Bolivien stammt.

Die hübschen brasilianischen Frauen tragen stolz ihre farbenfrohen Trachten und freuen sich über ein kleines Trinkgeld. 

Die barocke Kirche im Hintergrund ist innen fast komplett vergoldet.

Auf der Straße wir uns alle 5 Minuten Wasser zum Kaufen angeboten. Die Menschen sind alle sehr freundlich. Wenn wir freundlich ablehnen etwa zu kaufen bekommen wir immer ein Lächeln.

Salvador, die Hauptstadt des Staates Bahia in Brasilien war der erste Haupthafen und die Hauptstadt des kolonialen Brasiliens für mehr als 2 Jahrhunderte. Die Stadt liegt zwischen tropischen Hügeln und den Stränden. Sie wurde auf zwei Ebenen gebaut. Im Hafen finden wir Festungen, Warenhäuser und die Markthalle. In der Oberstadt, die wir über einen wunderschönen historischen Aufzug erreichen finden wir Wohnhäuser, Administration und wunderschöne koloniale Kirchen.

Jetzt geht es über den Atlantik und über den Äquator Richtung Brasilien.

Die Kapverdischen Inseln liegen auf einem vulkanischem Archipel vor der Westküste Afrikas. der offizielle Name ist Republik Cobo Verde und die offizielle Sprache ist Portugisich. Vor der Ankunft der Portugiesen im Jahre 1456 waren die Kapverdischen Inseln unbewohnt. Mindelo auf der Insel Sao Vicente hat etwas von Afrika. Die Bevölkerung ist überwiegend schwarz. Alle sind freundlich. Wir machen einen tollen Spaziergang durch die Stadt.

Der Fischerhafen von Mindelo

Guten Morgen, wir freuen uns auf Mindelo auf den Kap Verden

In einem Traumhaft schönen Park steht der Monte Palace.

Eine lange Tradition und gute Einnahmequelle für die einheimische Bevölkerung ist das Holzschlittenfahren über eine spiegelglatte Straße.

Unser nächster Halt ist Madeira. Wir liegen im Hafen von Funchal. Geplant ist ein Ausflug zur zweithöchsten Steilküste (530m) der Welt. Die höchste Steilküste befindet sich in Hawai. Anschließend wollen wir mit der "Teleferico do Funchal" auf den Stadtberg und uns den Monte Palace anschauen.

Unweit vom Torre de Belem steht das Seefahrerdenkmal von Heinrich dem Seefahrer und einigen anderen erfolgreichen Seefahrern. Wir erfuhren, das Heinrich der Seefahrer nie zur See fuhr. Er wusste viel über die Seefahrt und hat sein Wissen erfolgreich weitergegeben. Zu unserer Überraschung gab es auf unserem Weg noch eine wunderschöne Kirche mit einem Kloster.

Leider ist hier das Wetter nicht so schön. Hier steht der "Torre de Belem" auf dem Plan. Wir kaufen ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und fahren zum Stadtrand.

Unsere nächste Station war Lissabon. Wir kamen etwas verspätet an weil auf der Höhe von Valencia ein Hubschrauber kam und einen akut erkrankten Gast in das nächste Krankenhaus ausflog.

Das Krankenhaus San Pau zwischen 1902 und 1930 erbaut und in den 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts renoviert. Seit 1997 ist es Weltkulturerbe der UNESCO.

Unsere zweite Station war Barcelona. Wir entschieden uns für den Hopp on Hopp off-Bus und hatten als wichtigstes Ziel die größte Jugendstilanlage, eine alte Klinik im Norden von Barcelona.

Es geht weiter Richtung Westen nach Barcelona.

Marseille eine wunderschöne Stadt am Mittelmeer. Die Kathedrale auf dem Berg ist das Wahrzeichen der Stadt. Wir kamen bei traumhaftem Wetter im Hafen an. Auf unserem Plan stand die Kathedrale und das Palais Long Champ.

Erst einmal eine große Entschuldigung. Das Internet hier an Bord ist leider viel schlechter als erwartet. Dies und das umfangreiche Programm sind der Grund für den späten Start meines Blogs. Ich hoffe Sie haben die Geduld gehabt und haben jetzt ein wenig Freude beim Lesen und schauen.


Dezember 2019

Auch die Visa sind erstanden. Das Visum für Indien war eine kleine Herausforderung. Passbilder mit weißem Hintergrund ohne Schatten und exakt 2 mal 2 inch groß. Glücklicherweise habe ich etwas Erfahrung in der Bearbeitung von Bildern. Das mit der Vertretung in der Praxis hat leider nicht funktioniert. Die Praxis wird vom 1. Februar bis zum 10. Mai geschlossen sein. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Ich verspreche, dass ist meine erste und letzte Weltreise. Unsere Notfallapotheke ist größer geworden als gedacht. Die Berichte über ärztliche Versorgung auf dem Schiff haben mich beunruhigt. Ich habe das große Internet-Paket gebucht um nicht ganz von der Außenwelt (Heimat) abgeschlossen zu sein.